Ende der Schonzeit

Schauspiel nach Motiven des Freischütz

Text: Volkert Matzen

Musik: Thorsten Kummer und Sebastian Kemper

Premiere 07.08.2010 (Voraufführung am 06.08.) um 20.30 Uhr

weitere Vorstellungen jeweils freitags und samstags bis 04.09.2010 jeweils um 20.30 Uhr

In der Försterei Bertram fliegen die Fetzen. Agathe soll den Jägerburschen Kilian heiraten, damit der 200-Jahre alte Familienbesitz als solcher erhalten bleibt. Aber die junge Försterstochter  denkt nicht daran, ihrem „mittelalterlichen“ Vater diesen Gefallen zu tun. Sie möchte sich ihren Mann selber aussuchen.

 

Als sich Wilfried, ein blasser Literaturstudent aus Hildesheim, in Bertrams Landgasthof einmietet, verliebt sie sich in ihn. Aber der junge Mann passt so gar nicht in Papis Vorstellungen. Und auch die Dorfbewohner sind befremdet: Der Schreiberling ist ein Weichei. Vegetarier, rezitiert Gedichte und vor allem:  Er kann überhaupt nicht schießen! Und wenigstens das muss er können, wenn er Agathe heiraten und die Försterei übernehmen will.

 

So fängt Wilfried an, mit allen Mitteln das Mann-Sein und das Schießen zu üben. Aber die obligatorische Männlichkeitsprobe kann er nur mit Hilfe eines geheimnisvollen Stelzfußes und ein paar verhexten Kugeln bestehen. Und so nimmt die Katastrophe ihren Lauf ...

Ende der Schonzeit

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