Kultur gegen Rechts

Mit der Reihe „Kultur gegen Rechts“ wollte die Kulturkate ein Zeichen gegen Faschismus und Intoleranz setzen und ihre Empörung über den Einzug der NPD in den Landtag artikulieren. Die Empörung ist ungebrochen, aber wir schlagen einen anderen Weg ein. 

Gutes Theater ist immer gegen Rechts! Unsere Kulturarbeit verstehen wir demnach als langfristig und integrativ angelegte gesellschaftliche Aufgabe. Um einen offenen Dialog zu fördern und Polarisierungen zu vermeiden stellen wir vorerst die Reihe „Kultur gegen Rechts“ ins Archiv − ohne jedoch den Kampf für Toleranz und Vielfalt aufzugeben.

Neben kleinen Eigenproduktionen und Gastspielen bieten wir nach wie vor an, in Schulen zu gehen, um mit Schülern szenisch an dem brennend aktuellen Thema des Rechtsextremismus zu arbeiten.

Für mehr Infos kontakten Sie uns!

 

Klaus Chatten: Unser Dorf soll schöner werden

mit Volkert Matzen

Regie: Jörg Reimers

Premiere am 13. Oktober 2007 in der Kulturkate
mobile Produktion 

 

Der liebenswerte Hubert Fängewisch setzt alles daran, für seinen Heimatort den ersten Preis im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ zu gewinnen. Humorig erzählt er von seinen Methoden, wobei sich herausstellt, dass er vor keinen Mitteln zurückschreckt. Die Unterhaltung wird zum Alptraum, das anfänglich unbeschwerte Lachen bleibt dem Publikum mehr und mehr im Halse stecken.

 

Projekttage in der Kulturkate

Am 18.,19.,20. Dezember 2007 fanden Projekttage mit den 8.−10.Klassen der Regionalschule Lübtheen statt. Bis zu 40 Jugendliche hielten sich an diesen Tagen in der Kulturkate auf. Es wurde gemeinsam oder in kleineren Gruppen diskutiert, improvisiert, assoziiert.

 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen sehen die Schüler eine Vorstellung von „Unser Dorf soll schöner werden“. Im Anschluss daran fand unter Beteiligung einer Mitarbeiterin des mbt eine Diskussion über das Stück statt.  

An einem Wochenende im Februar 2008 wird die Arbeit in Form eines Workshops fortgeführt.

 

Das Tandera Theater: 1944 − Es war einmal ein Drache... 

nach der gleichnamigen literarischen Vorlage von Bodo Schulenburg

 

Nein, kein Märchen. Eine wahre Geschichte aus dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Im Dezember 1944 waren ca. 10 000 so genannte Schutzhäftlinge im Lager, darunter fast 400 Kinder. Für sie haben die Frauen damals heimlich eine Weihnachtsfeier organisiert. Denn sie wollten nicht aufhören, wie Menschen zu denken und zu fühlen... 
Mehr Infos: www.tandera.de

 

Ödon von Horvath: Jugend ohne Gott

Eine Lesung mit Thomas Hodina und Volkert Matzen

 

Deutschland am Vorabend der Machtergreifung durch die Nazis. Alte Reaktionäre wittern Morgenluft, junge Menschen lassen sich verführen. Ein junger Lehrer, eigentlich unpolitisch und opportunistisch, bemerkt die Veränderungen und wird sensibilisiert. Auf einer Klassenreise, die überwiegend aus paramilitärischem Drill besteht, wird ein Schüler erschlagen. Der Lehrer weiß mehr über die Zusammenhänge als jeder Andere. Er schweigt. Bis zur Gerichtsverhandlung... 

 

Eugène Ionesco: Die Nashörner

Szenische Lesung des KuKa-Ensembles

Mit Tanja Baur, Charlotta Bjelfvenstam, Annelore Sarbach, Heinz W. Krückeberg, Volkert Matzen, Jörg Reimers 

 

Fans & Bands − hör eine Meinung.

Sechs Bands rocken die Kulturkate: 

„Back to the roots“− Rock aus Loosen, „Show of freaks“ − Punk aus Karstädt/ Prignitz, „Unforgiven“ − Grunge/ Punk aus Boizenburg, „Meathook butchery“ − Rockmetal aus Lübtheen, „Basix“ − Rock aus Hagenow und „Jesorea“ aus Lübtheen.

 

Farbe bekennen gegen Rassismus